Internationales Zentrum für Kultur- und Technikforschung

Projekte

Aktuell am IZKT laufende Projekte in alphabetischer Reihenfolge

Im Sommersemester 2014 haben das IZKT und das Stuttgart Institute of Sustainability e.V. (SIS) die Gesprächsinitiative Nachhaltige Lebenswelten begründet. Diese Gesprächsinitiative stellt sich interdisziplinär, über Fächergrenzen und spezifische Branchen hinausgehend, den großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Gestartet wurde die Reihe mit der vom Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart eröffneten Podiumsdiskussion Nachhaltige Energie. Gut – und schön?.

Ab dem Wintersemester 2014/15 laden wir nun zu Gesprächsrunden mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft ein; jedes Semester an einem anderen Ort der Stadt.

Ziel der Gesprächsinitiative ist es, den Wissenstransfer und den Dialog zwischen städtischer Öffentlichkeit und Universität zu stärken, vor allem aber einen Beitrag zur Umstellung unserer Lebenswelt auf nachhaltige Strukturen zu leisten.

 

Bisherige Veranstaltungen

IRIS hat die kritische Reflexion intelligenter Systeme, ihrer Grundlagen, Mechanismen und Effekte im Hinblick auf größere gesellschaftliche Zusammenhänge zum Ziel. Da die Entwicklung und Nutzung intelligenter Systeme das Potenzial hat, unsere Gesellschaft grundlegend zu verändern, macht es sich IRIS auch zur Aufgabe, öffentliche Debatten über Fragen einer verantwortlichen Gestaltung intelligenter Systeme zu initiieren und dem Dialog und Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Gesellschaft ein Forum zu bieten. Das IZKT, institutionelles Mitglied im Interchange Forum for Reflecting on Intelligent Systems, unterstützt die öffentlichen Veranstaltungen und den Wissenstransfer von IRIS. Weitere Informationen auf der Projekthomepage.

 

Bisherige Veranstaltungen

Dank der Unterstützung der Berthold Leibinger Stiftung lädt das IZKT international renommierte KulturwissenschaftlerInnen zur Vortragsreihe "Kulturtheorien" ein. Das Programm gibt einen Überblick zu aktuellen Ansätzen der Kulturtheorie, wie sie in Soziologie, Philosophie, Literatur-, Medien- und Geschichtswissenschaften erarbeitet werden. Kulturtheorien erarbeiten Charakteristika von Kultur beziehungsweise Kulturen und streben dabei ein grundlegendes Verständnis über menschliche Lebensäußerungen und ihr soziales Zusammenspiel an. Mit der Reihe "Kulturtheorien" bieten wir eine Diskussionplattform für international viel beachtete fächer- und institutionsübergreifende Arbeiten.

 

Bisherige Vorträge

Junge Wissenschaftler*innen unserer Universität stellen in der Mittagspause ihr Forschungsprojekt in lockerer, humorvoller, auch für Nichtexperten verständlicher Form vor. Nach dem Input kann gefragt, geredet und gegessen werden. Ein Pausenbrot darf mitgebracht werden, für Getränke und eine süße Überraschung sorgen wir.

 

Bisherige Veranstaltungen

Eine neue Fragwürdigkeit durchzieht weltweit unsere Lebensverhältnisse. Der Traum des globalen Fortschritts ist der nüchternen Einsicht gewichen, wie ambivalent die Aufklärung auch in digitalen Zeiten bleibt. Schon vor hundert Jahren verstand sich die Moderne als eine Zeit der Entzauberung, die auch dem Fortschritt den strahlenden Nimbus nahm.
Max Weber suchte im Gespräch mit Wissenschaftlern, Philosophen, Dichtern und Lebensreformern Klarheit zu erlangen, wie man dem Prozess der Entzauberung sinnvoll begegnen könne. Die Reihe „Schreiben in entzauberten Zeiten“ ist angeregt von seiner Neugier, seiner Idee, im streitbaren Austausch im kleinen Kreis sich über Visionen unserer Wirklichkeit zu verständigen.

Ein Kooperationsprojekt von Literaturhaus Stuttgart, Hospitalhof Stuttgart und IZKT der Universität Stuttgart

 

Bisherige Veranstaltungen

Unser Nachdenken über Zukunft mit Persönlichkeiten aus Literatur, Wissenschaft, Politik, Gesellschaft und Kultur in Bewegung und zum Leuchten zu bringen, ist einer der zentralen Impulse für die Initiierung der „Stuttgarter Zukunftsrede“, ein neues Format, realisiert im Zwei- jahresrhythmus und im Partnerverbund von Literaturhaus Stuttgart, Internationalem Zentrum für Kultur- und Technikforschung der Universität Stuttgart und Evangelischem Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart, gefördert von der Stadt Stuttgart und der Berthold Leibinger Stiftung. Wir fragen nach Aufbrüchen, Ideen und Entwürfen für unser gesellschaftliches Zusammenleben im Resonanzraum der Geschichte und möchten sie mit dieser Zukunftsdozentur in die Stadtgesellschaft und über diese hinaustragen.

Den Aufschlag übernahm Daniel Kehlmann, einer der profiliertesten deutschsprachigen Schriftsteller, am 9. Februar 2021. Am 10. Februar 2021 fand ein Werkstattgespräch mit Daniel Kehlmann und Studierenden der Universität Stuttgart.

Die nächste Stuttgarter Zukunftsrede ist Anfang 2023 geplant.

 

Weitere Informationen

Das vom IZKT initiierte und von der Universität Stuttgart geförderte Wissenstransferprojekt verfolgt das Ziel, das Potenzial von Forschung und Lehre in den Reallaboren der Universität Stuttgart zusammenfassend zu reflektieren, das generierte Wissen auf methodischer Ebene systematisch aufzuarbeiten und für die dauerhafte Anwendung zugänglich zu machen. Das zu errichtende „Reallabor Universität Stuttgart Research & Open Science Portal“ soll der Verstetigung der Stuttgarter Reallaborforschung dienen. Diese Wissensplattform soll außerdem die stärkere Verzahnung der Wissenschaft an der Universität mit der Stadt Stuttgart und den (zivil)gesellschaftlichen Partnern zur Initiierung neuer transformativer Projekte fördern.

Projektpartner: Zentrum für interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung (ZIRIUS), Referat für Nachhaltigkeit von stuvus in Kooperation mit dem „Reallabor CampUS hoch i“, Green Office der Universität Stuttgart, Stabsstelle Klimaschutz der Landeshauptstadt Stuttgart, Initiative Superblock Augustenstraße des Vereins Quartierswerkstatt Augustenstraße e.V. und Initiative Wanderbaumalle Stuttgart

 

Bisherige Veranstaltungen

Informationen zu unseren Lehr- und Lernlaboren sowie den deutsch-französischen Graduiertenkolloquien finden Sie unter Lehrangebot.

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