WIRD VERSCHOBEN: Anke te Heesen (Berlin): Thomas S. Kuhn interviewt. Vorstellung eines Manuskripts

18. Januar 2022, 17:30 Uhr

Anschließend: Torsten Hoffman im Gespräch mit Anke te Heesen über Bücher, Interviews und Schreiben

Zeit: 18.01.22, 17:30 – 19:00 Uhr
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DIE VERANSTALTUNG WIRD AUF OKTOBER 2022 VERSCHOBEN.

Das Interview ist Teil der hohen Kunst der Publizistik – von der internationalen Politik bis zum Zweitligafußball und zugleich alltägliches mediales Konsumgut. Aber auch an der Universität ist es omnipräsent. Als zentrales Genre vieler geistes- und sozialwissenschaftlicher Disziplinen (Geschichte, insbesondere Zeitgeschichte; Wissenschafts- und Technikgeschichte; Literaturwissenschaften; Kunstgeschichte; Soziologie; Politologie u.a.m.) spielt es darüber hinaus auch in der Personalisierung und Vermittlung natur- und ingenieurwissenschaftlicher Forschungsergebnisse eine Schlüsselrolle. Während die Oral History einen umfänglichen Methoden- und Theorieapparat ausgebildet hat, der methodisch und arbeitspragmatisch auch das Interview(en) einschließt, ist das Interview als solches bisher kaum historisiert oder historisch-epistemologisch eingeordnet worden. Genau dies tut Prof. Dr. Anke te Heesen, Professorin für Wissenschaftsgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin, mit ihrem aktuellen, kurz vor dem Abschluss stehenden Forschungsprojekt.

Ein einleitender Vortrag wird das im Herbst 2022 erscheinende Buch von Prof. Dr. Anke te Heesen über Thomas S. Kuhn und das physikgeschichtliche Projekt der „Sources for History of Quantum Physics“ vorstellen (erscheint bei Wagenbach, Berlin). Dabei wird insbesondere das Interview als eine in den 1960er Jahren noch relativ neue zeitgeschichtliche Quelle beleuchten. Wie kam das Interview in die Wissenschaftsgeschichte?

Dies gibt im zweiten Teil der Veranstaltung Prof. Dr. Torsten Hoffmann die Gelegenheit, genauer nachzufragen. Handelt das Buch von Interviews mit in die Jahre gekommenen Physikern, so wird dieses Format nun seinerseits eingesetzt, um mehr über Interviews in der Geschichte, über Gesprächsformate der Gegenwart, aber auch über das Schreiben selbst und die damit zusammenhängenden Probleme zu erfahren.

Teilnahme per Webex 

Universität Stuttgart, Keplerstr. 17, Raum M 17.17 und online per webex
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