25.03.

25. März 2020

Vortragsreihe: Zeitgenössische Kunst zwischen Geometrie und Optik

Zeit
25. März 2020 18:00 Uhr bis 1. April 2020 20:00 Uhr

Eine Vortragsreihe in Verbindung mit der Ausstellung Vertigo. Op Art und eine Geschichte des Schwindels 1520-1970 im Kunstmuseum Stuttgart (23.11.2019 – 19.04.2020).

Mittwoch, 25.03.2020 | 18 Uhr
Ort: Stadtbibliothek Stuttgart Mailänder Platz 1

Jürgen Richter-Gebert (München)
Symmetrie, Ornament und Computer

Der Vortrag zeigt, wie Computer und Tablets ein Bindeglied zwischen Mathematik und Kunst sein können. Bei Ornamenten, Tapetenmustern oder Straßenpflasterungen wiederholen sich gleiche Figuren und werden dabei auf vielfältige Weise gespiegelt, gedreht und verschoben. Die dahinter liegende Mathematik der Ornamentgruppen macht es möglich, dass aus einfachen Strichen oder Objekten durch Wiederholung beeindruckende kleine Kunstwerke entstehen, die gleichermaßen schön, verwirrend, entspannend und faszinierend wirken können. Jürgen Richter-Gebert ist Professor für Geometrie und Visualisierung an der Technischen Universität München.

 

Freitag, 27.03.2020 | 18 Uhr
Ort: Kunstmuseum Stuttgart Kleiner Schlossplatz 1

Daniel Hausig (Saarbrücken)
Lichtwellen, Datenströme und die Elektrifizierung der Skulptur

Daniel Hausig spricht über die Entwicklung neuer Technologien in der Kette Lichtquelle, Optik und Lichtsteuerung sowie über innovative Lösungen durch Künstler_innen. Hausig ist selbst Künstler – seine Arbeiten kreisen vor allem um die Untersuchung und Gestaltung von Lichtphänomenen, wobei er mit Farblichtinstallationen, Fotografien und Objekten arbeitet. Seit 1999 hat er die Professur für Licht und Intermedia an der Hochschule der Bildenden Künste Saarbrücken inne.

 

Mittwoch, 01.04.2020 | 18 Uhr
Ort: Stadtbibliothek Stuttgart Mailänder Platz 1

Christoph Asendorf (Frankfurt/Oder)
Weltenwirbel – Wahrnehmung in der ‚flüchtigen‘ Moderne

Der Vortrag diskutiert den Zusammenhang der Avantgarden der Klassischen Moderne mit den wissenschaftlichen Entwicklungen ihrer Zeit, insbesondere der Wahrnehmungspsychologie. Zentraler Aspekt dieser Parallelen zwischen Kunst und Wissenschaft ist die Ausbildung einer auf Relationsbestimmungen basierenden Weltsicht, welche auch das Raumdenken der Avantgarden bestimmt. Hinzu kommt die Dynamisierung in einer technikbestimmten Welt. „Durchdringung“ wird zum Leitbegriff und neue Raum-Zeit-Konzepte entstehen, so dass es in Kunst und Wissenschaft zu vielfältigen Erscheinungsformen einer fluidisierten Moderne kommt. Christoph Asendorf ist Professor für Kunst und Kunsttheorie an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder.


Ein Kooperationsprojekt des 1. Physikalischen Instituts, des Instituts für Kunstgeschichte und des Internationalen Zentrum für Kultur- und Technikforschung (IZKT) der Universität Stuttgart, sowie des Kunstmuseum und der Stadtbibliothek Stuttgart.

Stadtbibliothek Stuttgart, Mailänder Platz 1/ Kunstmuseum Stuttgart, Kleiner Schlossplatz 1
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