20.07.

20. Juli 2012

Trinationaler Workshop: Wie weiter mit Hans Blumenberg?

Reihe: Frankreich-Schwerpunkt

Zeit
20. Juli 2012

Das Werk von Hans Blumenberg gehört zu den breit diskutierten und immer besser erforschten Referenzpunkten in den Kulturwissenschaften. Anders als andere Autoren hat er jedoch keine Methodik entwickelt, die zur Weiterverwendung bereitliegt. Vielmehr scheint sich seine Methodik – wenn es sie denn gibt – aus den Texten selbst zu erschließen.

Da Blumenberg als Grenzgänger zwischen Philosophie und Literatur, als Beobachter seiner Gegenwart und Rezpient naturwissenschaftlicher Einsichten ein breites Spektrum an Anknüpfungspunkten bietet, lohnt eine Auseinandersetzung darüber, ob und wie mit Hans Blumenberg weitergedacht, -geforscht, -geschrieben werden kann. Unser Workshop soll sich daher nicht der Frage widmen, was Blumenberg gezeigt oder gefunden hat, sondern welche Suchrichtungen er eröffnet hat. Wie weiter mit Hans Blumenberg?

Programm:

09.00 Uhr
Begrüßung, kurze inhaltliche Einleitung

09.15 Uhr
Humanities and Science – Evolutionstheorie und Literaturwissenschaft mit Blumenberg
Angus Nicholls (London/Stuttgart)

10.15 Uhr
Zum Briefwechsel zwischen Hans Blumenberg und Carl Schmitt
Denis Trierweiler (Paris)

11.15 Uhr: Kaffeepause

11.30 Uhr
Blumenberg und die kognitive Theorie der Metapher
Benjamin Specht (Stuttgart)


12.30 Uhr: Mittagessen im Restaurant Valle


14.00 Uhr
Leitfossilien und lebensfähige Reste. Ein ästhetischer und rezeptionsphänomenologischer Versuch mit Blumenbergs Metaphorologie
Nicola Zambon (Paris)

15.00 Uhr
Konsequenzen aus der Metaphorologie für die politische Ideengeschichte
Felix Heidenreich (Stuttgart)

Ende: ca. 16.00 Uhr
weitere Teilnehmer: Joachim Kalka (Stuttgart), PD Dr. Melanie Möller (Heidelberg)


Anmeldung erforderlich:

Dr. Felix Heidenreich
IZKT
Universität Stuttgart
Geschwister-Scholl-Straße 24
D - 70174 Stuttgart
felix.heidenreich@izkt.uni-stuttgart.de

Zum Seitenanfang