21.04.

21. April 2016, 21:30 Uhr

Stephan Rammler: Volk ohne Wagen? Auf dem Weg in eine neue Mobilitätskultur

Reihe: Kulturtheorien

Zeit
21. April 2016, 21:30 Uhr
Mobilität und moderne Gesellschaften sind wahlverwandt. Seit Beginn des menschlichen Zivilisationsprozesses sind alle Modernisierungsschritte immer mit einem Zuwachs an Raumüberwindungsbedarf verbunden gewesen. Insbesondere die globalisierte und digitalisierte Kultur des 21. Jahrhunderts lässt ein gigantisches weiteres Verkehrswachstum erwarten. Die (Weiter-)Entwicklung nachhaltiger Mobilitätsformen bis hin zu einer vollständigen Mobilitätswende werden damit zur unausweichlichen Notwendigkeit – auch, um die bereits eingeleitete Energiewende vollenden zu können.

Eine solche "Wende" bedeutet vor allem, die Dominanz der Massenmotorisierung mit Fahrzeugen im Privatbesitz zugunsten neuer Nutzungs- und Betriebsmodelle der Automobilität zu reduzieren und deren Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu beenden. 

Felix Heidenreich vom IZKT spricht mit Stephan Rammler über aktuelle internationale Trends und Treiber der Mobilitätsentwicklung und über Mittel und Wege der Mobilitätswende. 

Stephan Rammler ist Professor für Transportation Design & Social Sciences an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig. Er gehört zu Deutschlands kreativsten Mobilitäts- und Zukunftsforschern. 2016 erhielt er den ZEIT WISSEN-Preis Mut zur Nachhaltigkeit.

Die Veranstaltung wird von der Berthold Leibinger Stiftung gefördert. 

PODCAST des Vortrags >>

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