16.10.

16. Oktober 2014, 21:00 Uhr

Débat TRI-Color: Kann es ein europäisches Gedenken an den Ersten Weltkrieg geben?

Reihe: Frankreich-Schwerpunkt

Zeit
16. Oktober 2014, 21:00 Uhr
Podiumsdiskussion mit:

Dr. Maciej Gorny | Warschau
Prof. Dr. Nicolas Offenstadt | Paris
Prof. Dr. Wolfram Pyta | Stuttgart

In einer öffentlichen Podiumsdiskussion soll aus trinationaler Perspektive (französisch, polnisch, deutsch) diskutiert werden, inwiefern sich die Erinnerung an den Ersten Weltkrieg vom Schema einer nationalen Geschichtsschreibung emanzipiert hat. Zwar hat die Geschichtswissenschaft zunehmend eine vergleichende Perspektive eingenommen (vgl. z.B. die Arbeiten von Wolfram Pyta, Gerd Krumeich, Christopher Clark, Gerhard Hirschfeld). Dennoch zeichnet sich im Vorfeld des 100. Jahrestages des Ersten Weltkriegs ab, dass nach wie vor nationale Sichtweisen das geschichtspolitische Handeln bestimmen. Die Frage, inwiefern der Erste Weltkrieg einen europäischen „Erinnerungsort“ (i.S. Pierre Noras) darstellt, ist v.a. angesichts der Krise der EU von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung. Wie kann es gelingen, das Gedenken an den Ersten Weltkrieg zum Mittel der Verständigung, anstatt Auslöser nationaler Ressentiments werden zu lassen? Die Veranstaltung wendet sich an Studierende, das städtische Publikum und explizit auch an Abiturienten.

Moderation: Felix Heidenreich
In deutscher Sprache.
In Kooperation mit dem Institut français Stuttgart.
Die Veranstaltung wird von der DVA-Stiftung gefördert.

Institut français, Schloßstraße 51, Stuttgart
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