29.04.

29. April 2004

2004 - Werner Sewing (Berlin): Raum, Stadt, Kommunikation

Reihe: Fellowship der Alcatel-Lucent Stiftung

Zeit
29. April 2004 – 9. Juli 2004
Vorlesungsreihe mit anschließender Diskussion des Alcatel-Lucent Fellow Werner Sewing am IZKT der Universität Stuttgart

Jeweils donnerstags, 9.45 Uhr bis 13.00 Uhr

Die Vorlesungsreihe ging der Frage nach, welche Folgen die neuen Technologien der Telekommunikation und der Informatisierung auf den öffentlichen Raum der Stadt und seine Reorganisation haben. Wie sich die eher "harten" Faktoren von Technik und Infrastruktur mit den "weichen" Aspekten der kulturellen Reproduktion der Stadt vermitteln kam dabei ebenso zur Sprache wie die Dialektik von Urban Renaissance und fortlaufender Suburbanisierung. 


Programm:

29.04.04: Verortung. Zum Topographical Turn in den Kulturwissenschaften

Orte: Berlin, London, Chicago, Moskau

13.05.04: Bürger in Bewegung. Habermas und die Emanzipation, die Situationisten und das Shopping, Rem Koolhaas und der Space of Flows

27.05.04: Fließgleichgewicht und Kommunikation: Warum die Technik der Stadt nie Gestell war

17.06.04: Jenseits der Polis. Die Großstadt, die Republik, Hannah Arendt und Walt Disney

24.06.04: Die Regionalstadt: Los Angeles, Suburbia, Stuttgart und die Urbanität wider Willen

08.07.04: Die fünfte Funktion: Medien, Events und die Techniken des Imagineering

09.07.04: Cluster oder Digital City? Warum die Stadt nicht im Netz verschwand
Stadtökonomische Betrachtungen nach “New Urbanism” und “New Economy” 


Für HörerInnen aller Fakultäten sowie die interessierte Öffentlichkeit. Die Veranstaltung wurde als Zusatz-, Wahl- und Wahlpflichtfach angeboten. ArchitekturstudentInnen hatten die Möglichkeit, in einer abschließenden mündlichen Prüfung 2 Punkte zu erwerben.

Zusätzliche Veranstaltung:

08.07.04: Metropolen - Zwischen Mythos und Management
Werner Sewing (Berlin) und Amber Sayah (Stuttgart) im Gespräch 
Ort: Literaturhaus Stuttgart, Breitscheidstraße 4

Zeit: 20.00 h

Bei dem Gespräch wurde u.a. eine Bestandsaufnahme der schleichenden und zugleich spektakulären Veränderung unserer Städte in „Event Cities“ versucht. Gefragt wurde vor allem nach den Folgen für die Stadtgesellschaft und für die Kultur. Werden die Bürger zu Statisten ihrer Stadt? Was bleibt von der Urbanität jenseits der Bühnenbilder?


Veranstaltet vom IZKT und dem Literaturhaus Stuttgart im Rahmen des Stiftungsverbundkollegs der Aclatel-Lucent Stiftung an der Universität Stuttgart.
Keplerstr. 11 (KI), Raum M 3.08
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