Lehrveranstaltungen Archiv

Auf dieser Seite sind alle Lehrveranstaltungen gelistet, welche in der Vergangenheit vom IZKT durchgeführt wurden.

Das Seminar musste leider ausfallen!

Die Auswirkungen des voranschreitenden Klimawandels in Form von extremen Wetterereignissen sind in den Ballungsräumen deutlich zu spüren. Der Wärmeinseleffekt und die länger andauernden Hitzewellen in den Sommermonaten führen zur Überhitzung der Städte. Stuttgart ist aufgrund seiner spezifischen topografischen Lage, seiner Bebauungspraxis und Flächenversiegelung etc. besonders betroffen. Bei windschwachen Hochdrucklagen staut sich die Hitze im Talkessel der Innenstadt. Zudem steigt die Konzentration von Schadstoffen deutlich an. Erwartet uns im Sommer 2020 ein neuer Hitzerekord? Alles deutet darauf hin. Der Hitzestress und die eingeschränkte Frisch- und Kaltluftluftzufuhr stellen für Gesundheit und Arbeitsleistung der Bevölkerung eine hohe Belastung dar. Die Anpassung an vermehrte Hitze in der Stadt ist eine dringende gesellschaftliche Aufgabe. Das vom IZKT initiierte Projektseminar setzt an dieser Problemlage an.

Experten und Forscherinnen aus den Bereichen Natur- und Ingenieurwissenschaften, Raum- und Stadtplanung, Sozial- und Geisteswissenschaften vermitteln fächerübergreifend Wissen und zeigen diverse methodische Zugänge auf. Ein Feldforschungsauftrag führt Seminarteilnehmende in den Stadtraum. Gemeinsam mit Projektpartnern aus Verwaltung und Politik sowie mit zivilgesellschaftlichen Akteuren sollen Ideen für eine klimaangepasste Stadt entwickelt werden. Grundlage dafür bildet u.a. ein Bürgerworkshop.

Leistungen: Das Seminar wird als fachübergreifende Schlüsselqualifikation angeboten und steht allen Studierenden offen. Um 3 Leistungspunkte zu erwerben, sind die Teilnahme an allen Programmpunkten, Mitarbeit in einer interdisziplinären Gruppe und das Erarbeiten einer Vision für die klimaangepasste Stadt erforderlich.

Termine (Blockseminar): Fr 8. Mai, 9:00-14:00; Fr 26. Juni, 9:30-17:00; Sa 27. Juni, 9:30-17:00; So 28. Juni, 9:30-14:00 jeweils in Keplerstraße 11 (KI), Raum 11.91

Das Projektseminar wird im Rahmen der MWK-Förderlinie „Lehr- und Lernlabore“ zur Unterstützung innovativer Lehrformate als Projekt der „Change Labs“ der Universität Stuttgart gefördert.

Anmeldung in C@MPUS LV-Nr. 933800000 und/oder per E-Mail an Elke Uhl.

Mit dem Projektseminar „Künstliche Intelligenz und wir – Aufgaben der Wissenschaftskommunikation” konnte das IZKT erstmalig ein Lehrangebot unterbreiten, das Wissen und Kompetenzen auf dem Gebiet der externen Wissenschaftskommunikation am Beispiel der Künstlichen Intelligenz – Thema des Wissenschaftsjahres 2019 – vermittelte. Das Seminar fand als Lehr- und Lernlabor im neu konzipierten Modul „Wissenschaftskommunikation“ statt. Studierende der Universität konnten das Seminar als fachübergreifende Schlüsselqualifikation belegen. Inhaltlich beschäftigte es sich mit zwei zentralen Fragestellungen: Wie gelingt eine sachgerechte und allgemeinverständliche Vermittlung komplexer wissenschaftlichen Forschungserkenntnisse in die Gesellschaft? Welche Tools, Formate und Kommunikationswege eignen sich für die öffentliche Auseinandersetzung mit dem Thema „Künstliche Intelligenz“?

In Zusammenarbeit mit der Hochschule der Medien, den Zukunftsreportern auf der wissenschaftsjournalistischen Plattform „RiffReporter“ sowie ForscherInnen aus dem Institut für Automatisierungstechnik und Softwaresysteme, dem Institut für Sozialwissenschaften und dem Institut für Literaturwissenschaft unserer Universität entwickelte das IZKT ein interdisziplinäres Lehrprogramm.

Transdisziplinäres Profil gewann das Projekt durch einen Bürgerdialog zur Zukunft der KI. Drei interdisziplinär zusammengesetzte studentische Teams – ausgerüstet mit Kamera, Mikrofon und Computer – begleiteten diese Diskussion und werteten sie wissenschaftsjournalistisch aus. Ergebnis waren drei beeindruckende Medienproduktionen: eine interaktiv gestaltete Website, die die NutzerInnen auf eine Reise durch die Welt der KI mitnimmt, ein Kurzfilm, der Fragen der BürgerInnen mit Antworten eines Wissenschaftlers zusammenführt sowie ein Grundlagenartikel mit integriertem Video, das der Frage von KI und Kreativität in Form von Turing-Tests-Interviews nachgeht. Die Studierenden präsentierten ihre Produktionen am 15. Januar 2020 vor der interessierten Öffentlichkeit und einer prominent zusammengesetzten Jury, die die Beiträge ausführlich kommentierte und einen Sieger kürte. Die studentischen Produktionen wurden auf der Seite der RiffReporter vorgestellt und veröffentlicht.

Das Projektseminar wurde im Rahmen der MWK-Förderlinie „Lehr- und Lernlabore“ zur Unterstützung innovativer Lehrformate als Projekt der „Change Labs“ der Universität Stuttgart gefördert.

Das von Prof. Dr. Cordula Kropp (Institut für Sozialwissenschaften, Lehrstuhl für Umwelt- und Techniksoziologie) geleitete Seminar fand in Kooperation mit dem IZKT statt. Ein bestehendes Modul (Partizipation bei Infrastrukturvorhaben) im Studiengang „Planung und Partizipation“ M.Sc. wurde in ein urbanes Lernlabor umgewandelt. 17 Studierende erarbeiteten und erprobten (letzteres coronabedingt nur teilweise) gemeinsam mit WissenschaftlerInnen und Fachleuten aus unterschiedlichen Disziplinen, PartnerInnen aus der Praxis, Verwaltung und Zivilgesellschaft vier Stadtgrün-Projekte für konkrete, selbständig ausgewählte Orte in der Stuttgarter Innenstadt:

Grüne Infrastrukturen (Alleen, Grünflächen etc.) werden in Städten immer wichtiger, um das Mikroklima zu regulieren, Biodiversität zu bewahren und Begegnung und sozialen Austausch zu fördern. Gerade bei hoher Verdichtung eröffnen sie der pluraler werdenden Bevölkerung integrative Freizeit-, Erholungs- und Experimentierräume. Die Forderung "Mehr Natur in die Stadt!" steht auf der politischen Tagesordnung der Landeshauptstadt Stuttgart. Verschiedene städtische Förderprogramme und zivilgesellschaftliche Aktivitäten zielen auf die Entwicklung und Pflege grüner Infrastrukturen. Allerdings zeigt die Praxis, dass Stadtgrün, seine Pflege und Erreichbarkeit ungleich verteilt ist, unterschiedlich wahrgenommen und bewertet wird und gerade bei hohen Bodenpreisen und konkurrierenden Flächennutzungsansprüchen unter Druck gerät. Alle Akteure sind gefragt, innovative Formen des Erhalts, der Entwicklung und Vernetzung von Stadtgrün zu entwickeln. An dieser Problemlage setzte das Projektseminar an.

Die Studierenden haben sich in der ersten Phase der Veranstaltung besonders engagiert mit den Perspektiven der verschiedenen Disziplinen auf Stadtgrün auseinandergesetzt. Im Rahmen einer Exkursion zum Wagenhallenareal am Stuttgarter Nordbahnhof wurden zwei Stadtgrün-Projekte – der bürgerschaftliche Gemeinschaftgarten Stadtacker und die baubotanische, perfomative Intervention Theater of the long now – von ihren Initiatoren vorgestellt und diskutiert.

Auf dieser Grundlage konnten in der zweiten Phase vielversprechende Ansätze für urbane Lernlabore entwickelt werden. In den Projektplanungen gelang es überwiegend vielschichtige, ort- und zielgruppenbeogene Konzepte vorzubereiten, die sich durch eine stark experimentelle und ko-roduktive Herangehensweise auszeichneten. Dabei wurde deutlich, dass vielfältige Herausforderungen entstehen, die im Hörsaal nicht zu Tage getreten wären. Die Seminarteilnehmende erprobten den verantwortlichen Umgang mit unterschiedlichen Interessen, Wissens-, Werte- und Interessenkonflikten. Sie lernten externe Akteure in die Konzeptentwicklung einzubinden und übten die öffentliche Kommunikation ihrer Projekte.

Eine geplante öffentliche Präsentation der Projekte und ihrer Ergebnisse, an der von externer Seite großes Interesse besteht (Rathaus Stuttgart, „Stadtteilvernetzer-Tagung“ im Hospitalhof) musste aufgrund der Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen vertagt werden.

Das Projektseminar wurde im Rahmen der MWK-Förderlinie „Lehr- und Lernlabore“ zur Unterstützung innovativer Lehrformate als Projekt der „Change Labs“ der Universität Stuttgart gefördert.

Das Stadtbild von Stuttgart ist das Ergebnis eines konsequenten stadtplanerischen Eingriffs in den 1950 - 1960er Jahren, der dem Prinzip der "autogerechten Stadt" folgte. Heute setzt ein Umdenken ein. Durch verschiedene Maßnahmen soll das innerstädtische Verkehrsaufkommen eingedämmt werden. Die Förderung der vielfältigen, nachhaltigen urbanen Mobilität und die notwendige Transformation zu einer lebenswerteren Stadt lassen viele Bürger und Bürgerinnen aktiv werden. Was sind die Faktoren und wer sind die Menschen, die den Wandel vorantreiben? Wie soll Stuttgart in Zukunft mobil sein und wie wird das neue Mobilitätsverhalten die Stadt verändern? 

Diesen Fragen widmeten sich 25 Studierende aus 10 verschiedenen Fachdisziplinen während des Workshops, der vom 25.-28. April 2019 an der Universität Stuttgart stattfand. Der Österreichische Platz – das Paradebeispiel einer am Autoverkehr orientierten Stadtgestaltung – stand im Fokus der Vorträge, die die Perspektiven der Stadtgeschichte, Stadtplanung, Technik- und Mobilitätsgeschichte zusammenführten und theoretische Inputs für die anschließende selbständige Arbeit der Studierenden lieferten.

Programmheft

Als Ergebnis präsentierten Studierende Erzählungen rund um den Österreichischen Platz im Jahr 2050. Aufbauend auf dem dreidimensionalen Entwurf, der von den Teams während der Design Thinking-Übung entwickelt wurde, und nach den Regeln des erfolgreichen Storytellings verfasst, zeigten sie die Verwandlung dieses Stuttgarter Platzes in der Zukunft. Eine Expertenjury wählte aus fünf Erzählungen die beste aus. Die Gewinner-Geschichte Günther F.: Wir Kinder vom Österreichischen Platz >> wurde am 1. Mai 2019 in der Wochenzeitung Kontext veröffentlicht. 

Der SQ-Workshop fand im Future City Lab_Stuttgart: Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur in Kooperation des IZKT mit dem Stadtarchiv Stuttgart, der Hochschule der Medien und der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen statt.

Das Hospitalviertel steht vor großen Herausforderungen: Trotz seiner zentralen Lage in der verdichteten Stuttgarter City ist es als Stadtteil "abgehängt", 5.000 Beschäftigte fahren täglich zur Arbeit ins Quartier, aber nur rund 1.000 Bewohner leben hier; das Viertel ist ein Transit-Raum. Das schlägt sich in der räumlichen Struktur, den Nutzungsformen und den Verkehrsverhältnissen mit entsprechenden Folgen nieder. Aufgrund der jüngst erfolgten Sanierungen steht das Quartier vor einem starken sozialen Wandel. 

Das interdisziplinäre Wissenstransferprojekt an der Schnittstelle von Urbanistik, Energieforschung, Sozialwissenschaft und Nachhaltigkeitsforschung griff Bedarfe aus der Quartiersentwicklung und einer nachhaltigen Energieversorgung auf. Inwiefern kann eine technologische Innovation, z.B. regenerative Stromproduktion vor Ort, eine neue identifikatorische Kraft in einem Stadtquartier mit einer solchen besonderen Siedlungs- und Sozialstruktur entfalten? Gemeinsam mit den EinwohnerInnen, bürgerschaftlichen Initiativen und institutionalisierten AkteurInnen erarbeiteten interdisziplinär zusammengesetzte studentische Teams in einem Realexperiment Lösungsansätze zur Gestaltung eines lebendigen, attraktiven und zukunftsfähigen Quartiers. Die Ergebnisse wurden auf dem Quartiersfest am 12. Juli 2018 präsentiert. 

Beispielhaft wurden Gelingensbedingungen transdisziplinärer studentischer Projekte herausgearbeitet und zu einem Leitfaden verdichtet. Auf Basis dieses Leitfadens wird ein offener, flexibel angelegter "Werkzeugkasten" für andere Projekte zur Verfügung gestellt. Ziel ist es, Methoden und Formate zu entwickeln, fakultätsübergreifende Kooperationen zwischen WissenschaftlerInnen, Studierenden und der Zivilgesellschaft in Forschung, Lehre und Wissenstransfer zu intensivieren.

Das Projekt war eine Kooperation des IZKT mit dem Verein "Forum Hospitalviertel e.V.", dem Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER), dem Zentrum für Interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung (ZIRIUS) und dem Projekt Change Labs der Universität Stuttgart.

Weitere Informationen finden Sie im vom IZKT veröffentlichten "Leitfaden für transdisziplinäre Projekte":

Publikation: Leitfaden für transdisziplinäre Projekte

Der weltweite Erfolg des motorisierten Individualverkehrs stellt Städte vor große Herausforderungen, so auch Stuttgart. Das Ziel, die negativen Wirkungen des Autoverkehrs in Form von Staus, Feinstaub, CO2- und Stickoxidemissionen, Platzverbrauch und Lärm zu verringern und den Wandel zu einer nachhaltigen Mobilitätsregion zu fördern, ist gesellschaftlicher Konsens geworden. Aber wie kann ein solcher Wandel in Stuttgart angestoßen werden? Und welche Rolle spielt dabei die Kommunikation? Was charakterisiert eine gelungene Kommunikation für eine Mobilitätskultur, die nicht nur Ressourcen schont, sondern auch Gesundheit und Bewegung unterstützt, sozialen Austausch fördert und in der Stadt neue Lebens- und Aufenthaltsqualitäten schafft? 

Der Workshop, der vom 4. bis 7. Mai 2017 an der Universität Stuttgart stattfand, thematisierte Kommunikationsstrategien einer nachhaltigen Mobilitätskultur. Ausgewiesene Experten und Praktiker stellten ihre Forschungsergebnisse und Erfahrungen vor. An der Schnittstelle von Verkehrswissenschaft, Stadtplanung, Soziologie und Kommunikationswissenschaft wurden fächerübergreifende Kompetenzen vermittelt. Sie wurden doppelt angewandt und erprobt. Die TeilnehmerInnen begaben sich auf Feldforschung: Wer ist mit welchem Verkehrsmittel warum in Stuttgart unterwegs? Auf Basis der Feldforschungsergebnisse sowie von Zukunftsvisionen, die Stuttgarter BürgerInnen vor kurzem in zwei Workshops erarbeitet haben, entwickelten die TeilnehmerInnen eine eigene Kommunikationsstrategie für nachhaltige Mobilität in der Stadt Stuttgart.

Eine Veranstaltung des IZKT, des Zentrums für Interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung (ZIRIUS) und des Instituts für Landschaftsplanung und Ökologie (ILPÖ) der Universität Stuttgart im "Future City Lab_Stuttgart: Reallabor für Nachhaltige Mobilitätskultur" in Kooperation mit der Stadtbibliothek Stuttgart.

PROGRAMMHEFT 

Wie werden die Menschen in der Region Stuttgart in Zukunft mobil sein? Wie könnte eine Mobilitätskultur aussehen, die das Bedürfnis und das Recht jedes Einzelnen auf Mobilität so umsetzt, dass auch nachfolgende Generationen eine intakte und lebenswerte Umwelt vorfinden? Welche Innovationen ermöglichen es, in einer Welt mobil zu sein, die nicht nur Ressourcen schont, sondern auch Gesundheit und körperliche Bewegung unterstützt, sozialen Austausch fördert und in der Stadt neue Lebens- und Aufenthaltsqualitäten schafft?

Diesen Fragen widmete sich der Workshop „Zukunft der Mobilitätskultur“, der vom 21. bis 24. April 2016 im Stadtlabor Stuttgart stattfand. Er führte in das komplexe Problemfeld Mobilitätskultur ein, stellte neue Forschungsergebnisse an der Schnittstelle von Sozialwissenschaft sowie Stadt- und Verkehrsplanung vor, vermittelte fächerübergreifende Kompetenzen und versuchte, die Diskussion zwischen Studierenden, WissenschaftlerInnen und Akteuren aus der Zivilgesellschaft über Generationengrenzen hinweg zu befördern. Studierende und GasthörerInnen machten sich gemeinsam auf den Weg, Zukunftsszenarien für Stuttgarter „Mobilitätshaushalte“ zu entwickeln.

PROGRAMMHEFT 

Der Workshop fand im Rahmen des „Future City Lab_Stuttgart: Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur“ der Universität Stuttgart statt undwurde als fachübergreifende Schlüsselqualifikation für Studierende sowie als IgeLUS-Seminar (IgeLUS = Intergenerationelles Lernen an der Universität Stuttgart) für Gasthörer*innen angeboten.

Eine Veranstaltung des IZKT, des Zentrums für Interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung (ZIRIUS) und des Instituts für Landschaftsplanung und Ökologie (ILPÖ) der Universität Stuttgart im "Future City Lab_Stuttgart: Reallabor für Nachhaltige Mobilitätskultur"in Kooperation mit der Stadtbibliothek Stuttgart und der Berthold Leibinger Stiftung.

Publikation: Zukunft der Mobilitätskultur

Der Workshop, der vom 15. bis 18. Januar 2015 an der Universität stattfand, erkundete die nachhaltigste, primäre und dem Menschen am nächsten liegende Mobilitätsform: die Bewegung zu Fuß und mit dem Fahrrad. Ziel war, dass sich die Studierenden dem Thema mithilfe der Expertenvorträge aus verschiedenen Perspektiven näherten und sich theoretisch mit den Facetten der Bewegung zu Fuß und dem Fahrrad auseinandersetzten, sich mit möglichen Beziehungen zwischen Formen der Mobilität beschäftigten, etwa zwischen körperlicher und geistiger Mobilität, und über Anreize nachdachten, die Menschen in der Stadt dazu anregen können, sich mehr zu Fuß und mit dem Fahrrad zu bewegen. Diese grundsätzlichen Überlegungen wurden von Studierenden in interdisziplinär zusammengesetzten Feldforschungsteams in einer konkreten „Laborsituation“ im Stadtraum Stuttgart umgesetzt, getestet und bewertet. Ihre Forschungsergebnisse präsentierten sie abschließend vor einer fachkundigen Jury, der Vertreter*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik angehörten.

PROGRAMMHEFT

Der fächerübergreifende Workshop zum Thema „Nachhaltige Entwicklung“ fand in Kooperation des IZKT mit dem Lehrstuhl für Sport- und Gesundheitswissenschaft, dem Institut für Landschaftsplanung und Ökologie (ILPÖ), dem Städtebau-Institut, dem Institut für Straßen- und Verkehrswesen (alle Universität Stuttgart), dem Stadtmuseum Stuttgart und der Stadtbibliothek Stuttgart im Rahmen des „Future City Lab_Stuttgart: Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur“ statt.

Publikation: Nachhaltige Mobilitätskultur - Stadtraum, Mobilität und Gesundheit

Nach einer Prognose der Vereinten Nationen werden bis zum Jahr 2050 drei Viertel der Weltbevölkerung in Städten leben. Die rasant wachsende Urbanitätsrate stellt eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts dar. Bereits heute sind die Städte für 75 % des weltweiten Energieverbrauchs und für 80 % der gesamten Treibhausgasemissionen verantwortlich. Das zentrale Zukunftsthema der Menschheit ist daher eine nachhaltige Stadtentwicklung in all ihren Aspekten. Sie erfordert die transdisziplinäre Kooperation von Forschung und Entwicklung in allen Wissenschaftsbereichen sowie den Einbezug gesellschaftlicher Akteure auf allen Ebenen.

Der Workshop, der vom 9.-12. Januar 2014 an der Universität stattfand,verfolgte das Ziel, die TeilnehmerInnen in das komplexe Problemfeld einzuführen und ihnen im Sinne des explorativen Lernens fächerübergreifende Kompetenzen zu vermitteln. In einem 1. Teil wurden wissenschaftliche Vorträge, eine Podiumsdiskussion und Projektpräsentationen folgende Themenfelder beleuchten:

  • Die Stadt als ökologisches System
  • Mobilität in der Stadt
  • Herausforderung Energiewende
  • Partizipation in Wissenschaft und Gesellschaft

In einem 2. Teil analysierten die TeilnehmerInnen exemplarisch den Stuttgarter Stadtteil Berg und erarbeiteten und präsentierten unter Anleitung von Tutoren selbst Konzepte für eine nachhaltige Stadtentwicklung.

PROGRAMMHEFT 

Der fächerübergreifende Workshop zum Thema „Nachhaltige Entwicklung“ fand in Kooperation des IZKT, des Städtebau-Instituts und des Biologischen Instituts der Universität Stuttgart mit der Stadtbibliothek Stuttgart statt.

Publikation: Nachhaltige Stadtentwicklung - Ein transdisziplinäres Projekt

Der gemeinsam mit dem Biologischen Institut organisierte Workshop fand an der Universität vom 10.-13. Januar statt. Er analysierte ein komplexes Problemfeld aus der Sicht der verschiedensten Wissenschaftsdisziplinen. Ziel war es, unterschiedliche Problemidentifikationen, die mit dem Begriff der „Nachhaltigkeit“ verbunden sind, kennenzulernen und unterschiedliche Themenfelder, Analysemethoden und Lösungsvorschläge zusammenzuführen, um so ein fächerübergreifendes Verständnis von „Nachhaltigkeit“ zu vermitteln. Im Zentrum stand die Frage, unter welchen Bedingungen es überhaupt gelingen kann, unsere Lebenswelt auf nachhaltige Strukturen umzustellen; hierbei wurden auch Potenzial und Chancen der Universität Stuttgart betrachtet.  Themenschwerpunkte lagen im Bereich Energie, Wasser, Biologie, Stadtentwicklung, Soziologie, Ökonomie und Politik. 

Experten der Nachhaltigkeitsforschung aus der Universität Stuttgart und auswärtige Gäste bestritten in Vorträgen, Diskussionsrunden sowie interaktiven Formaten die Veranstaltung. Der Workshop wurde mit einer Exkursion beendet.

PROGRAMMHEFT

Publikation: Nachhaltigkeit. Problemanalysen - Lösungsansätze - Perspektiven

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