| Zeit: | 31. Oktober 2025, 18:00 Uhr |
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| Veranstaltungsort: | Atelier am Bollwerk, Hohe Str. 26, 70176 Stuttgart |
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Der Film dokumentiert die Entstehung von Claude Lanzmanns Film Shoah, der 2023 ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen wurde.
Im Anschluss an die Vorführung findet ein Gespräch mit dem Filmautor Guillaume Ribot statt.
Einführung: Felix Heidenreich (IZKT)
»Ich wollte einen Film machen, doch ich hatte nur das Nichts. Shoah ist der Tod selbst. Die Radikalität des Todes.« Wie dreht man einen Film über den Holocaust und dessen Täter:innen? Für seinen neunstündigen Film Shoah hatte der Regisseur bewusst auf Archivmaterial verzichtet. Stattdessen kommen Überlebende zu Wort, die die Gräuel als Zwangsarbeitende hautnah miterlebt haben. Lanzmann sprach auch mit Täter:innen. In manchen Fällen war dies nur mithilfe gefälschter Identität und versteckten Aufnahmegeräten möglich. Über 200 Stunden umfasst das unveröffentlichte Filmmaterial. Der Dokumentarfilm ermöglicht anhand dieser Dreharbeiten und Lanzmanns Erinnerungen Einblicke in die Arbeit des Filmemachers.
Frankreich 2025 | 94 Min. | Französisch, Englisch, Deutsch, Polnisch, Hebräisch mit englischen Untertiteln
Regie & Buch: Guillaume Ribot basierend auf »La Lièvre de Patagonie« von Claude Lanzmann
Eine Veranstaltung im Rahmen der französischen Filmtage Tübingen-Stuttgart in Kooperation mit dem IZKT der Universität Stuttgart und dem Institut français.