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SUMMARY:Von der Unheimlichkeit der Welt (Ach! Hannah Arendt)
DESCRIPTION:18.30 Uhr | Lesung und GesprächGrit Straßenberger, Matthias Bormuth: Von der Unheimlichkeit der Welt\nHannah Arendt ist die Denkerin des 20. Jahrhunderts. In ihren Schriften wie in ihrem Leben spiegeln sich die tiefgreifenden Erschütterungen dieser Zeit: Aufstieg und Fall totalitärer Regimes, Flucht- und Fremdheitserfahrungen, aber auch hoffnungsvolle Neuanfänge. Ihr Denken war irritierend und eigensinnig, Arendt eckte an, war aber alles andere als eine Einzelgängerin. Sie war vielmehr eine seltene «Virtuosin der Freundschaft», für die zwischenmenschliche Verbindungen unverzichtbar waren, so Grit Straßenberger in ihrem Buch „Die Denkerin“. Auch Matthias Bormuth spiegelt in seinem Buch „Von der Unheimlichkeit der Welt“ Arendts Wahrnehmungen der Gegenwart. Er folgt den Spuren ihres Lebens und Denkens von ihren Anfängen in der deutschen Existenzphilosophie über die politische Wende 1933, ihr zionistisches Engagement im Pariser Exil bis hin zu ihrer Zeit in New York. Zentral ist Arendt vor allem die Freiheit des Denkens.\nVon diesem Leitmotiv her treten Grit Straßenberger, Professorin für Politische Theorie und Ideengeschichte in Bonn, und Matthias Bormuth, Ideenhistoriker an der Universität Oldenburg und Kurator der Reihe „Ach! Hannah Arendt“, ins Gespräch über ihre Bücher.&nbsp;Kurze Pause&nbsp;20.15 Uhr | ARTE PreviewHannah Arendt – Eine Jüdin im Pariser ExilDokumentation von Christian Bettges, ARTE/ZDF 2025, 52 Min.Mit der NS-Herrschaft begann für die Jüdin Hannah Arendt ein Leben im Exil, das in Paris seinen Anfang nahm. Dort entwickelte sie inmitten von Emigrantenzirkeln erste Thesen ihres späteren Hauptwerkes „Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft“. &nbsp;Zudem zeigte sie anfangs ein stark zionistisches Engagement, das Thomas Meyer in seiner Biographie erstmals detailliert ins Licht rückte. Der Film folgt Meyer an Wirkungsstätten der Philosophin und politischen Denkerin. Im Wechselspiel zwischen geschichtlichen Schauplätzen und persönlicher Gedankenwelt entstand dieses filmische Porträt, das bis in Hannah Arendts frühe Zeit in New York reicht. Dort begann sie 1941 ihre bis heute wirkmächtigen Thesen zu totaler Herrschaft zu entwickeln, die Freiheit und Denken des einzelnen Menschen bedroht.&nbsp;&nbsp;Nachgespräch zum Film im Restaurant ROBERTS, Erdgeschoss Literaturhaus Stuttgart.\n&nbsp;Eintritt: 14,-/12,-/7,- €, Film: Eintritt frei\nIm Rahmen der Reihe "Ach! Hannah Arendt"\nEine Veranstaltung des Literaturhaus Stuttgart, gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung, in Zusammenarbeit mit dem IZKT der Universität Stuttgart, dem Evangelischen Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart, dem Netzwerk der Literaturhäuser und ARTE
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