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SUMMARY:Tagung: Das Ende des „Goldenen Zeitalters? Die Strukturkrise der 1970er Jahre, ihre Rezeption und ihre Folgen aus interdisziplinärer Perspektive
DESCRIPTION:Die 1970er Jahre stellen in vielerlei Hinsicht ein Umbruchsjahrzehnt dar. Die Tagung geht der Frage nach den Ursachen dieses tiefgreifenden sozio-ökonomischen Strukturwandels nach und sucht zu klären, welche konkreten Veränderungen und Folgen er in unterschiedlichen Bereichen hervorrief. Wie wurde der Strukturwandel wahrgenommen, interpretiert und politisch verarbeitet? Wie lassen sich die wichtigsten inhaltlichen Signaturen der 1970er-Jahre charakterisieren und wie ist dieses Jahrzehnt in längerfristige Abläufe einzuordnen?\nAnmeldung: carina.gliese@hi.uni-stuttgart.de\n&nbsp;\nPROGRAMM\nDonnerstag, den 21.11.2019\n14.00 Uhr Begrüßung durch die Gastgeber\nKontextualisierung des Tagungsthemas und Vorstellung des DFG-Projekts zur Strukturkrise der 1970er Jahre durch Bartholomäus Dutkiewicz (Betriebswirtschaftliches Institut, Abteilung I - ABWL, insb. Innovations-und Dienstleistungsmanagement, Universität Stuttgart) und Carina Gliese (Historisches Institut, Abteilung Wirkungsgeschichte der Technik, Universität Stuttgart)\n14.45 Uhr Strukturwandel im Zeichen der Globalisierung\nFlorian Staffel (wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Institut der Universität Paderborn, Arbeitsbereich Zeitgeschichte)Grundig und die „Japanische Herausforderung“ – narrative Prägung ökonomischen Handelns im Strukturwandel\nDr. Christian Marx (wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte in München im Forschungsprojekt „Von der Reichsbank zur Bundesbank“)Chemieindustrie in der postindustriellen Welt? Zur Internationalisierung westeuropäischer Chemieunternehmen nach dem Boom\n15.55 Uhr |&nbsp;Pause\n16.15 Uhr (Um)organisierungsprozesse während des Strukturwandels\nRouven Janneck (wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte in München im Forschungsprojekt „Geschichte der Airbus Group“)Bayers Weg zum Lifescience-Konzern: Forschungspolitische Weichenstellungen in den 1970er Jahren\nVanessa Osganian (wissenschaftliche Mitarbeiterin in der DFG-Forschergruppe "Kooperation und Konkurrenz in den Wissenschaften" am Deutschen Museum in München)Wissenschaftliche Selbstverwaltung im Umbruch? Die Allianz der Wissenschaftsorganisation in den 1970er Jahren\n17.25 Uhr |&nbsp;Pause\n18.00 Uhr Abendvortrag Dr. phil. habil. Ingo Köhler (Akademischer Koordinator des DFG-Schwerpunktprogramms 1859: „Erfahrungen und Erwartungen. Historische Grundlagen ökonomischen Handelns.“ an der Humboldt-Universität zu Berlin, Privatdozent am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Georg-August-Universität Göttingen)Dramaturgen des Strukturwandels. Der Aufstieg von Marktforschern und Unternehmensberatern in den 1960er und 1970er Jahren\nFreitag, den 22.11.2019\n09.00 Uhr Strukturwandel durch die Digitalisierung\nProf. Dr. Dr. Bernd H. Kortschak (Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Logistik am Fachbereich Verkehrs- und Transportwesen der FH Erfurt)Digitalisierung: Chance oder Hype für die Deutsche Bahn?\nProf. Dr. Michael Stephan (Professor für Technologie- und Innovationsmanagement an der Universität Marburg)Digitalisierung in der Musikindustrie: Vom Abstieg und Wiederaufstieg der Schallplatte\n10.10 Uhr |&nbsp;Pause\n10.30 UhrDer Strukturwandel in verschiedenen Strömungen des politischen Spektrums\nDr. Sebastian Kasper (wissenschaftlicher Volontär in der Abteilung "Elektrische Energietechnik" am Deutschen Museum in München)Das Ende der Utopien: Der Wandel der Spontis in den langen 1970er Jahren\nThomas Land (Doktorand am Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien Erfurt, Forschungsgruppe Sozialphilosophie und Gesellschaftstheorie)Selbstorganisation als Krisenlösung. Die sozialwissenschaftliche „Entdeckung“ von Selbstorganisation ab Mitte der 1970er Jahre in der BRD\n11.40 Uhr |&nbsp;Pause\n12.00 UhrDer Strukturwandel in mikrohistorischer Perspektive\nJan G. Langhof (wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Entrepreneurship der Universität Liechtenstein)Leadership in den 1970er Jahren: Der Fall Hans L. Merkle\nNikolai Ingenerf (wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Bergbau-Museum Bochum, Forschungsbereich Bergbaugeschichte)Abwärts aus der Krise? Die Modernisierung des westdeutschen Steinkohlebergbaus in den 1970er Jahren\n13.10 Uhr | Abschlussdiskussion und Schlusswort durch die Gastgeber
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