| Time: | May 8, 2026, 9:45 a.m. – 1:00 p.m. |
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| Venue: | Universität Stuttgart, Campus Stadtmitte, Keplerstraße 17 (K2), Raum M 17.25 |
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Mit:
- Alexander Fischer (Germanistik)
- PD Dr. Sven Kilian (Romanistik)
- Prof. Dr. Felix Heidenreich (Politikwissenschaft)
Die Sorge um einen möglichen „Ordnungsschwund“ gehört zu den klassischen Themen der politischen Philosophie, aber auch der Literatur. Um die Bedeutung entsprechender Narrative angemessen zu verstehen, scheint eine Zusammenarbeit zwischen literaturwissenschaftlichen und politiktheoretischen Ansätzen unerlässlich. Die leitenden Fragen lauten dann: Inwiefern können sich narrativ-fiktionale und sozialwissenschaftliche Analysen von Entzivilisierungsprozessen gegenseitig erhellen? Welche soziale und politische Funktion erfüllen derartige Untergangsszenarien? Dienen sie der Warnung vor Anomie oder reden sie selbst die Entzivilisierung herbei, auf die ein autoritäres Regime dann die einzig plausible Antwort darstellen soll?
Externe Gäste werden gebeten, sich vorher anzumelden: info@izkt.uni-stuttgart.de.