Was passiert, wenn Künstliche Intelligenz Wahlprogramme in Bilder übersetzt? Bei der Veranstaltung „Landtagswahl.AI: Hey AI, wen wähl’ ich im Ländle?“ diskutierten die Gäste und zahlreiche Besucher*innen über Chancen und Grenzen algorithmischer Bildwelten. Die Ausstellung stellte KI-generierte Stadtimpressionen des Instituts für Demokratie und Künstliche Intelligenz (IDemKI) Tübingen in den Mittelpunkt. Mit Hilfe einer elaborierten Prompt-Kaskade (online einsehbar) waren die politischen Programme von sechs zur Landtagswahl BW 2026 antretenden Parteien visuell übersetzt worden.
Impulse lieferten Max Mundhenke, Vordenker des Projekts (Initiator des Vorläufer-Projekts "Bundestagswahl.AI"), Prof. Dr. Jessica Heesen (Medienethikerin) und Nico Ehrhardt (Director Science, IDemKI). Moderiert von Frank Müller und Johannes Freyer (IDemKI) wurde in Keynote und Gesprächen deutlich: KI kann demokratische Prozesse bereichern – wenn ihre Logiken transparent bleiben und kritisch reflektiert werden.
Die Bilder sind noch bis zum 28.03.2026 in der vhs am Treffpunkt Rotebühlplatz ausgestellt.
Eine Veranstaltung der Stadtbibliothek Stuttgart mit dem Internationalen Zentrum für Kultur- und Technikforschung (IZKT) der Universität Stuttgart im Rahmen der landesweiten Initiative „Landtagswahl.AI: Hey AI, wen wähl‘ ich im Ländle?“, getragen von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, dem Volkshochschulverband Baden-Württemberg und dem Institut für Demokratie und KI (IDEMKI) Tübingen.