Wir blicken zurück auf zwei intensive und bereichernde Tage – getragen von lebhaftem Austausch, vielen neuen Erkenntnissen, inspirierenden Gesprächen und spannenden Einblicken in die vielfältige Arbeit zahlreicher Wissenschaftler*innen und Einrichtungen, die sich für eine starke Wissenschaftskommunikation engagieren. Wir freuen uns besonders, dass wir mit zwei eigenen Formaten zu diesem gelungenen Programm beitragen durften.
Kurzvortrag: Die Universität als vernetzte Plattform zentral und dezentral organisierter Wissenschaftskommunikation
In ihrem Kurzvortrag gaben Florian Krüger, Leiter der Hochschulkommunikation der Universität Stuttgart, und Elke Uhl, geschäftsführende Koordinatorin des IZKT, Überblick über Akteur*innen und Einblick in Aktivitäten der Wissenschaftskommunikation an der Universität Stuttgart. Als Beispiel stellte Elke Uhl das Projekt Zukünftige Freiheiten. Reportagen aus der postkarbonen Gesellschaft des Jahres 2049 vor, das das IZKT – in Kooperation mit der Merz Akademie und der PH Ludwigsburg – im Rahmen des BMBF-Wissenschaftsjahres 2024 federführend konzipiert und umgesetzt hat. Die interessierten Nachfragen aus dem Publikum unterstrichten das Potential der "Spekulativen Dokumentarfilme" als Format der Wissenschaftskommunikation.
Panel: Verstehen durch Visualisieren – Anschaulichkeit zwischen Erkenntnis und Manipulation
Direkt im Anschluss fand im Hegelsaal unser Panel statt. Vor ca. 200 Zuhörer*innen diskutierten Amrei Bahr (Institut für Philosophie), Gesine Born (Bilderinstitut, Berlin), Michael Sedlmair (Visualisierungsinstitut) und Steffen Staab (Institut für KI) die Chancen und Risiken visueller Darstellungen in Wissenschaft und Öffentlichkeit. Moderiert von Felix Heidenreich (IZKT) und in lebendigem Austausch mit dem Publikum kamen im Lauf des Gesprächs unterschiedliche Positionen zum Vorschein: Werden wir KI-Bilderfluten bald überdrüssig oder verlieren wir den Realitätsbezug? Finden wir zu einer neuen Wertschätzung von „Fehlern“ in Schrift und Bild? Amrei Bahr hat im Nachgang Einsichten aus dem Panel in ihrem Newsletter "Arbeit in der Wissenschaft" noch weitergedacht: